In Folge FÜNF unseres Podcasts liest die international bekannte Schauspielerin Isabel Karajan.
Bei der Verleihung des Christine Lavant Preis, der am 3. Oktober 2021 an die österreichische Schriftstellerin Maja Haderlap vergeben wurde, war die Schauspielerin Isabel Karajan zu Gast. Isabel Karajan las einen Brief, den Christine Lavant Mitte Juli 1958 an den Komponisten Gerhard Lampersberg geschrieben hatte. Es folgte ein Ausschnitt aus der Erzählung „Das Wechselbälgchen“. Anschließend waren fünf Gedichte der Dichterin zu hören. Die Musik zu dieser Lesung stammt von dem Duo Bartolomey-Bittmann, das sind Matthias Bartolomey, Violoncello und Klemens Bittmann, Violine.
Den Podcast LAVANT HÖREN finden Sie auf der Homepage www.christine-lavant.com unter „Der Podcast“ und auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Music, Deezer und Pocketcasts.
Diese Rubrik möchten wir mit einem Nachtrag beginnen.
Klaus Amann ich ich sein / wer sein? – Zur österreichischen Literatur Klaus Amann,´ist nicht nur der Herausgeber der vierbändigen Werkausgabe von Christine Lavants und wohl beste Kenner Ihres Werks, sondern hat sich mit vielen anderen Vertretern der österreihcischen Literatur ausgeinandergesetzt und über Verflechtungen zwischen Literatur und Politik geforscht und geschrieben. Nun liegt ein Band mit Texten zu/überauch ein ausgewiesener Kenner hat sich auch mit anderen Schriftstellern auseinadnergesetzt. Nun liegt ein Band mit ausgewählten Textenüber Adalbert Stifter, Robert Musil, Peter Handke, Gert Jonke, Werner Kofler und Bodo Hell vor, der im Ritter Verlag erschienen ist. Eine Fundgrube für Liebhaber österreichischer Literatur des 20. Jahrhunderts. Ritter Verlag Klagenfurt, 2025
Die Lavant-Preisträgerin 2020 Judith Schalansky hat wie auch ihre Kollegin Ann Cotton, Preisträgerin 2024 neue Bücher vorgelegt.
Judith Schalansky Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist. In ihren 3 Texten, mal Essay, mal Erzählung, erkundet sie mit spielerischer Präzision die materiellen Bedingungen des Lebens und nicht zuletzt des eigenen Schreibens. Suhrkamp Verlag 2026
Ann Cotton Poller. Idyllen Poller. Idyllen stellt bukolische Szenen, wie sie Theokrit sammelte, in Medienbildern und Lebenswelten der Gegenwart. Dass Ann Cotton, die der Lyrik misstraut, nun einen reinen Gedichtband vorlegt, überrascht und begeistert. Suhrkamp Verlag 2026
Diese Worte der großen Kärntner Dichterin bilden das Fundament eines Abends, der weit über eine klassische Lesung hinausgeht. Lavants Texte, die zu den tiefsten Ausdrucksformen menschlicher Sprache zählen, erfahren durch die einfühlsame Rezitation von Arnold Mettnitzer und die improvisationsstarken Klänge von Edgar Unterkirchner eine neue, lebendige Dimension.
Wien – Völkermarkt – Am 8. Juni in Wien und am 13. Juni in Völkermarkt verwandeln sich das G’wölb des Pfarrwirt in Heiligenstadt und das Heunburg Theater in Völkermarkt in Orte tiefer lyrischer Kraft und musikalischer Intensität. Unter dem Titel „Diese Welt brennt!“ bringen der bekannte Seelsorger und Psychotherapeut Arnold Mettnitzer und der international renommierte Saxophonist Edgar Unterkirchner das Werk von Christine Lavant auf die Bühne.
Edgar Unterkirchner l., Arnold Mettnitzer r.
TERMINE & ORTE * Was: „Diese Welt brennt!“ – Ein literarisch-musikalischer Christine Lavant Abend * Wer: Arnold Mettnitzer & Edgar Unterkirchner * Wann: Montag, 8. Juni in Wien und Samstag, 13. Juni 2026 in Völkermarkt * Beginn: 18:00 Uhr in Wien – 20:00 Uhr in Völkermarkt * Wo: Pfarrwirt, Pfarrplatz 5, 1190 Wien – Heunburg Theater, 9111 Völkermarkt
ACHTUNG – Der Abend in Wien ist eine Einladung der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft für ihre Mitglieder und deren Freunde und Lavant-Interessierte – Anmeldungen bis Freitag, 5. Juni per Mail an office@christine-lavant.com oder telefonisch unter 01-961828-233 – Name und Anzahl der gewünschten Plätze.
Tickets & Informationen für das Heunburg Theater in Völkermarkt: Karten sind über das Heunburg-Kartentelefon unter +43 650 7624395, via E-Mail an karten@heunburgtheater.at oder online auf www.heunburgtheater.at erhältlich.
… ist ein mitreißendes Schauspiel von Daniel Pascal über die tragische Liebe zwischen der Dichterin Christine Lavant und dem Maler Werner Berg. Das Stück basiert auf ihrem Briefwechsel „Über fallenden Sternen“, in einer Inszenierung von Intendant Andreas Ickelsheimer. Nach dem großen Erfolg 2025 wird dieses Biodram im Juni und Juli 2026 in der Heunburg bei Haimburg (Völkermarkt) wiederaufgenommen. Sichern Sie sich gleich Ihre Karten!
Die erste, schicksalhafte Begegnung entfacht eine scheinbar unauslöschliche Liebe – mit deren Nachklang Christine Lavant und Werner Berg ihr Leben lang umzugehen versuchen.
Zwischen wilder Leidenschaft, Verantwortung der Familie gegenüber, Gewissensbissen und tiefer Hoffnung auf eine Nähe, die es nicht geben kann, liegen Verletzungen und doch auch immer wieder Freude und Hoffnung.
Die manches Mal herzzerreißende Situation verwandelt sich in ihren Texten und in seinen Bildern zu bedeutsamsten Werken der österreichischen Kunst, die oft um ihre lebenslange Zuneigung kreisen.
In der Form eines „Biodrams“ – dem theatralen Pendant zum Biopic, eine Wortschöpfung des Autors Daniel Pascal – webt dieser einen Theaterabend, der ausschließlich aus Originaltexten – Wort für Wort „verbrieft“ – die Geschichte von Christine Lavant und Werner Berg zum Leben erweckt und die Menschen hinter den Kunstwerken erlebbar macht.
Wiederaufnahme wegen des großen Erfolges ab 3. Juni 2026!
In Folge 4 des Literatur-Podcast liest die Burgschauspielerin aus einem Brief an eine dänische Rundfunkredakteurin, in dem Christine Lavant über ihre Kindheit in Kärnten berichtet. Es folgen mehrere Gedichte und ein Ausschnitt aus der Erzählung „Die Schöne im Mohnkleid“ aus dem Jahr 1948.
Die Lesung stammt aus der Matinee im Oktober 2025, aus Anlass der Verleihung des Christine Lavant Preises an die deutsche Schriftstellerin Ulrike Draesner im RadioKulturhaus Wien.
Den Podcast LAVANT HÖREN finden Sie auf unserer Homepage www.christine-lavant.com unter „Der Podcast“ und auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Music, Deezer und Pocketcasts.
Wir möchten Sie gerne auf 3 Buch-Neuerscheinungen aufmerksam machen, die entweder von Vorstandsmitgliedern der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft herausgegeben bzw. geschrieben wurden, wie auch von unserem Preisträger 2023 Yevgeniy Breyger:
Yevgeniy Breyger brachte im Suhrkamp Verlag einen neuen Gedichtband, einen Roadtrip in Versen „Hallo niemand“ heraus und ist gerade auf einer sehr erfolgreichen Lesetournee in Österreich und Deutschland unterwegs.
Klemens Renoldner, Sprecher des Literarischen Beirats von 2021 bis 2023 und nunmehr im Vorstand unserer Gesellschaft, präsentiert im April seinen neuen Roman „Die Wolken von beiden Seiten gesehen“. Am 9. April ist er mit diesem Buch in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur zu Gast (ÖGL Österreichische Gesellschaft für Literatur – 1010 Wien, Herrengasse 5, 2. Stock – 19 Uhr)
Leo Stollwitzer hat aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Club Carinthia in Wien, 40 Autoren und Autorinnen eingeladen, über ihr Verhältnis zu Kärnten zu schreiben und ein vielstimmiges, kritisches, leidenschaftliches und oft auch liebesvolles Bild ihrer Heimat zu zeichnen. Unter diesen Autor:innen sind viele aus dem Vorstand und dem Umkreis unserer literarischen Gesellschaft.
Wir freuen uns, Ihnen als Mitglied der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft in Kooperation mit unserem Medienpartner NEWS ein spezielles Angebot machen zu können: ein Gratis-Jahresabo von NEWS!
Wie definiert sich das Magazin?
NEWS ordnet ein, wo andere nur berichten. Wöchentlich bietet NEWS den Leser:innen fundierte Hintergründe zu Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Für Sie bedeutet das:
Hintergrund statt Hektik: Tiefgehende Analysen abseits des Mainstreams.
Relevanz statt Informationsflut: Themen, die Österreich wirklich bewegen.
Vertrauen statt Sensation: Qualitätsjournalismus mit Mehrwert.
Sie wollen ein gratis NEWS-Abo bestellen und haben Ihre Postanschrift in Österreich?
Dann schicken Sie uns bis zum 10.4.2026 eine Mail mit dem Betreff „NEWS Abo“, Ihrem Vor- und Nachnamen und der Lieferadresse an office@christine-lavant.com.
Sie haben Interesse, aber keine Postanschrift in Österreich?
Dann können wir Ihnen das NEWS-E-paper gratis zur Verfügung stellen. Wenn Sie dieses Angebot nutzen wollen, schicken Sie uns bitte bis zum 10.4.2026 eine Mail mit dem Betreff „NEWS E-paper“ an office@christine-lavant.com und informieren Sie uns, welche E-Mail-Adresse für Sie als Mitglied der ICLG das E-paper angelegt werden soll. Innerhalb von 4 Wochen nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie an diese Adresse eine E-Mail der Verlagsgruppe NEWS mit der Bitte, Ihre E-paper-Bestellung zu bestätigen und Ihr Passwort zu setzen.
Mit Ihrer Bestellung stimmen Sie zu, dass wir die Lieferadresse bzw. die E-Mail-Adresse ausschließlich zum Zweck der Zustellung des Magazins bzw. der Zurverfügungstellung des E-papers an die VGN Medien Holding GmbH übermitteln.
Auch in diesem Jahr wird die erfolgreiche Reihe „LAVANT LESEN“ fortgesetzt. Der erste Termin ist am 26. Mai 2026 im Literaturhaus Wien.
Der Lavant-Preisträger des Jahres 2023 Yevgeniy Breyger hat den Schriftsteller Marko Dinić eingeladen. Marko Dinić ist ein serbischer Schriftsteller, der in Österreich lebt und in deutscher Sprache publiziert. Sein zweiter Roman „Buch der Gesichter“ hatte im vergangenen Sommer einen fulminanten Start und wurde sofort auf der Longlist des deutschen Buchpreises gelistet.
Dienstag, 26. Mai 2026, 19 Uhr Literaturhaus Wien – 1070 Wien, Eingang Zieglergasse 26A
Seit langem führen die beiden Schriftsteller Yevgeniy Breyger und Marko Dinić ein bis heute andauerndes Gespräch über Christine Lavant, bei dem das Vorlesen und kommentieren ihrer Lieblings-Gedichte im Zentrum steht. Am 26. Mai suchen sie zum ersten Mal im öffentlichen Rahmen nach dem Ursprung dessen, was sie seit jeher an den Gedichten Christine Lavants fesselt und nicht mehr loslässt. Lavants Ringen mit der Schöpfung als ein Ringen mit Gott verstehen sie dabei als ein Ringen mit einem Inhalt, der seine Berechtigung nur dann findet, wenn er sich in einer vollendeten, ihm ureigenen Form entfaltet.
Yevgeniy Breyger
Geb.1989 in Charkiw/Ukraine, lebt in Wien. Er veröffentlichte mehrere Bände mit Lyrik, 2023 erschienen der Gedichtband Frieden ohne Krieg und seine Münchner Rede zur Poesie Am Anfang knäulte das Wort, am Ende platzt der Gottballon. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Leonce-und-Lena-Preis 2029, Lyrikpreis München 2021, Christine Lavant Preis 2023, Klopstock-Preis 2024, Literaturpreis der deutschen Wirtschaft und Reinhard-Priessnitz-Preis 2025 u.a.m.
Marko Dinić
Marko Dinić wurde 1988 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und jüdische Kulturgeschichte. Bei Zsolnay sind sein erster Roman »Die guten Tage« (2019) und »Buch der Gesichter« (2025) erschienen. Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, war u.a. 2016 Stadtschreiber von Schwaz/Tirol, 2018 Stadtschreiber von Halle/Saale
„Lieber, kannst du mir vielleicht noch vorher schreiben, ob wir unsere Stunden, Nacht, Nächte, so wie du öfter plantest, irgendwo bei Bäumen und Vögelchen verbringen wollen? Weißt, dann müsste ich etwas Warmes mitnehmen, denn eine ganze Nacht lang wirst du mich ja nicht zudecken können.„
Dies schreibt Christine Lavant am 11. August 1951 an den Maler Werner Berg. Über vier Jahre verband die beiden eine innige Liebesbeziehung, aber es war auch eine äußerst schwierige Verbindung. Beide Partner waren verheiratet und Christine Lavants Ehemann, der Maler Josef Habernig, 36 Jahre älter als sie, ein wenig erfolgreicher Maler, war von fanatischer Eifersucht gejagt. Briefe, Begegnungen, alles sollte im Verborgenen geschehen.
Die Verleihung des 11. Christine Lavant Preis und die festliche Matinee finden heuer im Burgtheater Kasino am Schwarzenbergplatz statt.
Seit 2016 war das ORF RadioKulturhaus in der Argentinier Straße ein wunderbarer Ort für unsere wichtigste Veranstaltung. Umfangreiche Baumaßnahmen haben uns aber gezwungen, einen neuen, geeigneten Ort zu suchen. Das neu renovierte Burgtheater Kasino mit 250 Sitzplätzen wird eine großartige Alternative sein.
Sobald die Künstler der Matinee feststehen, lesen Sie mehr im Newsletter und auf unserer Website www.christine-lavant.com