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Internationale Christine Lavant Gesellschaft auf der Buch Wien 2021

2020 musste die Wiener Buchmesse aus Gründen der Pandemie abgesagt werden, 2021 aber wird die Begegnung von Verlegern, SchriftstellerInnen, ÜbersetzerInnen, LiteraturkritikerInnen und dem literaturbegeistertem Publikum wieder möglich sein. Die Messe Wien öffnet erneut die Tore und lädt zu einem lebendigen Austausch über Bücher.

Wie seit Jahren ist die Internationale Christine Lavant Gesellschaft auch 2021 zu Gast auf der Buch Wien. Katja Gasser, Mitglied des literarischen Beirats und künstlerische Leiterin des Österreich-Schwerpunkts bei der Leipziger Buchmesse 2023, spricht mit der sechsten Lavant-Preisträgerin Maja Haderlap über die Kärntner Dichterin und welchen Einfluss deren Werk auf sie und ihre literarische Arbeit hatte und hat.

Lavant-Preisträgerin Maja Haderlap,

Samstag, 13. November 2021 um 13 Uhr

Der Standard-Bühne, Geschichtsbewusstsein und poetische Größe – die Gewinnerin des Christine Lavant Preises 2021 Maja Haderlap  im Gespräch mit Katja Gasser

Eintritt nur mit 2G möglich. Aufgrund der sich laufend verändernden Verordnungen und Maßnahmen, bitte vor dem Besuch unter buchwien.at/covid19 sich über die aktuellen Regelungen informieren.

Messe Halle D

1020 Wien, Trabrennstraße – Ausgang U2 Krieau

Vorverkauf in allen Thalia-Buchhandlungen (28.9.-9.11.), im Online-Ticketshop: buchwien.at/tickets

oder an den Tageskassen

Neuer Literarischer Beirat

Klemens Renoldner © Sabine Mardo

In der Vorstandssitzung am 27. Mai 2021 wurde der seit der Gründung der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft tätige Literarische Beirat mit großem Dank verabschiedet und die über 5 Jahre geleistete Arbeit gewürdigt. Neben der vierbändigen Werkausgabe, die vom Vorsitzenden des Beirats, Prof. Dr. Klaus Amann als Herausgeber erarbeitet wurde, war es vor allem die Initiative für den Christine Lavant Preis, der nicht nur an das Werk von Christine Lavant erinnern, sondern auch dessen Bedeutung für die nächsten Schriftstellergenerationen deutlich machen soll. Die Auswahl der bisherigen PreisträgerInnen war entscheidend, dass sich dieser Preis in den letzten Jahren sehr gut etablieren konnte und mehr und mehr mediale Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Literaturszene erfährt.

Es ist gelungen, für den neuen Beirat großartige Persönlichkeiten des literarischen Lebens aus Österreich, Deutschland und Südtirol zu gewinnen. Für die kommenden 3 Jahre wurden folgende ExpertInnen berufen:

Dr. Katja Gasser leitet seit 2008 das Literaturressort des ORF. Sie war und ist Mitglied in mehreren Literatur-Jurys. 2007 erhielt sie den Prälat-Unger-JournalistInnenpreis und wurde 2019 mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet.

Univ-Prof. Mag. Monika Rinck ist eine deutsche Schriftstellerin und verfasst Lyrik, Prosa und Essays, die sie in verschiedenen Verlagen und zahlreichen Anthologien veröffentlichte. Sie ist auch als Übersetzerin tätig und lehrte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, seit Oktober 2020 am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 2015 mit dem Kleist Preis, 2017 dem Ernst-Jandl-Preis und 2020 dem Berliner Literaturpreis.

Dr. Ferruccio Delle Cave leitet seit 1998 die Fachgruppe Literatur im Südtiroler Künstlerbund und ist seit 2008 dessen Vizepräsident. Er ist als freier Publizist und Kurator des internationalen „Lyrikpreises Meran“ und des „Franz-Tumler-Preises“ tätig.

Mag. Robert Huez,  war von 1992 bis 2008 Geschäftsführer des Vereins der Bücherwürmer in Lana/Südtirol. Seit 2008 leitet er das Literaturhaus Wien und die Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien, Kunst-Katalogen.

Martin Kusej wurde als Regisseur an vielen, namhaften deutschsprachigen und slowenischen Theater- und Opernhäusern bekannt. Von 2004 bis 2006 Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele, wurde er 2011 zum Intendanten des Bayrischen Staatsschauspiels in München ernannt. Seit 2019 leitet er als Künstlerischer Direktor das Wiener Burgtheater. Seit 2013 hat er zudem eine Professur für Regie am Reinhardtseminar der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne.

Vorsitzender des Literarischen Beirats ist Dr. Klemens Renoldner.
Der Literaturwissenschaftler, Dramaturg und Schriftsteller Renoldner war am Burgtheater in Wien ebenso tätig, wie als Chefdramaturg der Wiener Festwochen, an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Zürich und am Stadttheater in Bern. Von 1998 bis 2002 war er Schauspieldirektor, Chefdramaturg und Regisseur am Theater in Freiburg im Breisgau. Zahlreiche Lehraufträge an Universitäten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Er war Gründungsdirektor des Stefan Zweig Zentrum der Universität Salzburg, das er von 2008 bis 2018 leitete. Als Schriftsteller veröffentlichte er Romane, Erzählungen, Essays und Theatertexte. Der neue Beirat wird noch im Juni 2021 seine Arbeit mit der Jury-Sitzung für den Christine Lavant Preis 2021 aufnehmen.

Wir trauern um Friederike Mayröcker

Foto: Friederike Mayröcker © APA Fotoservice/Peter Hautzinger

Die große österreichische Dichterin Friederike Mayröcker starb am 4. Juni 2021. Sie war der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft sehr verbunden und gehörte dem Literarischen Beirat von Beginn bis zu Ihrem Tode an. Wir danken ihr und verneigen uns in Ehrfurcht.

„Nur von großer Dichtung gilt: Ein Stück von ihr bleibt in der Sprache. Friederike Mayröcker hat es mit ihrem Werk dahin geschafft.“ schrieb Klaus Kastberger in seinem Nachruf im Falter (23/21 am 9. Juni 2021)

Foto: Friederike Mayröcker mit Lavant-Herausgeber Klaus Amann bei der Christine Lavant Preisverleihung 2017 – © APA Fotoservice/Peter Hautzinger

Lavant lesen

Foto: Angela Krauß © Suhrkamp Verlag Foto: Judith Schalansky – Foto: Johanne Ruebel

Die 2019 begonnene Gesprächsreihe über das Werk von Christine Lavant wird mit den Preisträgerinnen des Christine-Lavant-Preises 2019 und 2020, Angela Krauß und Judith Schalansky, fortgesetzt.

Lavant lesen IV
5. Mai 2021, 19 Uhr
Angela Krauß & Karl Wagner –
„Ich hab ja auch Zeiten, wo ich grundlos glücklich bin“.

Die Christine-Lavant-Preisträgerin 2019 liest ihre Lieblingstexte der Dichterin – Gedichte und Prosa – und spricht darüber mit Karl Wagner (Literaturwissenschaftler, Mitglied des Literarischen Beirats der ICLG und Juror).

Lavant lesen V
15. Juni 2021, 19 Uhr
Judith Schalansky & Daniela Strigl –
„O Mond, dir steht das Kranksein gut“

„Wie überschaubar das Rollenangebot am Rande der Gemeinschaft ist,
wusste Christine Lavant längst, als man ihr als ›Schmerzensfrau‹ und
›sibyllinisches Wesen‹ zu huldigen begann – und ihre Entwicklung vom
bitterarmen, moribunden Kind zu einer hoch dekorierten Lyrikerin nur als
Heiligenlegende zu erzählen vermochte. Auch die Überhöhung kann eine
Erniedrigung sein. Und ein Kopftuch durchaus wie eine Narrenkappe
getragen werden.“ (Judith Schalansky)

Die Christine-Lavant-Preisträgerin 2020 liest ihre Lieblingstexte der
Dichterin und spricht darüber mit Daniela Strigl.

Ort: Literaturhaus Wien – 1070 Wien, Seidengasse 13/Ecke Zieglergasse

Ein Projekt der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Wien

Christine Lavant in Moosburg

Seit dem 20. Dezember vergangenen Jahres ist ein Bildnis von Christine Lavant auf einer Hauswand in Moosburg zu sehen. Über dem Eingang zur Apotheke wird im Rahmen einer „Galerie der Gedanken“ das wunderbare schwarz/weiß Foto von Ernst P. Prokop gezeigt. Christine Lavant an einem Tisch sitzend, rauchend und hinter der Hand vor ihrem Gesicht ist ein Lächeln zu ahnen – „Ich habe ja auch Zeiten, in denen ich grundlos glücklich bin“.

Einer der Initiatoren und Begleiter des Projekts ZUMGLUECK.JETZT Dr. Arnold Mettnitzer, berichtet.

Dritte Lavant-CD von Ramona Kasheer erschienen

Foto: CD-Cover Herzhandteller
Foto: CD-Cover Herzhandteller

Die Musikerin Ramona Kasheer veröffentlichte Ende 2020 ihre nunmehr dritte CD, auf der sie sich mit dem Werk von Christine Lavant auseinandersetzt.

Das Gedicht „Herzhandteller“ eröffnet den Reigen von 10 Liedern und gibt der CD auch den Namen.

Ramona Kasheer hat 10 Texte aus den beiden Lyrik-Bänden der Werkausgabe (zu Lebzeiten veröffentliche Gedichte sowie Gedichte aus dem Nachlass, Wallstein Verlag) und dem Band „Kunst wie meine ist nur verstümmeltes Leben“ (Otto Müller Verlag), vertont und eingespielt. Sie begleitet sich wie immer selbst auf der Gitarre und spielt Klavier. Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Bandeonisten Ruei-Ran Wu und der Theremin-Spielerin Pamela Stickney. Ihre langjährigen Begleiterinnen, die Streicherinnen des Koehne-Quartetts, unterstützensie bei Lied Nr. 6 „Tänzer“.

Die CD „Herzhandteller“ wie auch die ersten beiden CDs „Du von draussen, ich von drinnen“ und „Fluchtwurzel“ können ab sofort bei coalbox@ramonakasheer.com  bestellt werden.

Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus im Theater Akzent

Gerti Drassl, Foto: Yasmina Haddad
Gerti Drassl, Foto: Yasmina Haddad
Brot & Sterne: Foto: Hans Ringhofer
Brot & Sterne: Foto: Hans Ringhofer

Sechs Wochen verbrachte Christine Lavant als Zwanzigjährige in der „Landeskrankenanstalt“ Klagenfurt, nachdem sie einen Suizidversuch mit Medikamenten unternommen hatte. Elf Jahre später, im Herbst 1946 schrieb sie über ihre Erlebnisse mit Patientinnen, Pflegerinnen und Ärzten in der Institution Psychiatrie. Vor allem aber über ihre Selbstwahrnehmungen, die Zustände des eigenen Bewusstseins und Unterbewusstseins in dieser existenziellen Situation. Überscharf und mit höchster Intensität setzt die Autorin konkrete Situationen ins Bild, den Klinikalltag, die Behandlungen, die implizite Gewalt und die Strategien des Überlebens; alles ist dabei durchdrungen von apokalyptischen Phantasien.

Gerti Drassl gestaltet diesen inneren Monolog mit Empathie und Präzision. Glasklar und eindringlich macht sie selbst die leisesten Zwischentöne hörbar. Die abstrakten Klänge von Brot & Sterne erzeugen eine akustische Kulisse, die den Text einbetten. Es entsteht eine Wort & Musik-Erzählung von großer Intensität.

Termin: 14. April 2021, Theater Akzent, Beginn: 19:30 Uhr

Preise: Euro 35/25,-

Lavant lesen IV und V mit Angela Krauß und Judith Schalansky

Angela Krauß, Lavant-Preisträgerin 2019. Foto: APA - Ludwig Schedl
Angela Krauß, Lavant-Preisträgerin 2019. Foto: APA – Ludwig Schedl
Judith Schalansky mit Protektor Hans Schmid. Foto: APA - Martin Hörmandinger.
Judith Schalansky mit Protektor Hans Schmid. Foto: APA – Martin Hörmandinger.

5. Mai und 15. Juni 2021 jeweils um 19:00 Uhr – Literaturhaus Wien (1070 Wien, Zieglergasse 26A)

Die während der Ausstellung „Christine Lavant. Ich bin wie eine Verdammte die von Engeln weiß“ 2019 im Literaturhaus Wien begonnene Lese- und Gesprächsreihe „Lavant lesen“  sollte 2019 fortgeführt werden. Die Beschränkungen während der Lockdowns im Frühjahr wie auch im Herbst zwangen uns zur Absage der geplanten Abende mit Angela Krauß, der Preisträgerin 2019,  wie auch jenen mit der Preisträgerin 2020 Judith Schalansky.

Beide Veranstaltungen werden nun im Frühjahr 2021 nachgeholt.

Am 5. Mai kommt Angela Krauß ins Literaturhaus und wird gemeinsam mit Dr. Karl Wagner, Mitglied des literarischen Beirats der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft und Juror, einen Abend zu  Christine Lavant gestalten: „Ich hab ja auch Zeiten, wo ich grundlos glücklich bin“.

Am 15. Juni lesen und diskutieren dann Judith Schalansky und Daniela Strigl, auch sie Mitglied des literarischen Beirats der ICLG und Jurorin.

Exklusiv für unsere Mitglieder: Lavant Werk zum Weihnachts-Sonderpreis

Fotos: Wallstein Verlag

Am 11. Oktober 2020 wurde anlässlich der Verleihung des Christine Lavant Preises an Judith Schalansky im RadioKulturhaus erstmals das Gesamtwerk von Christine Lavant in einer kunstvoll gestalteten Kassette präsentiert. Auf insgesamt 2998 Seiten in vier Bänden: Zu Lebzeiten veröffentlichte Gedichte – Zu Lebzeiten veröffentlichte Erzählungen – Gedichte aus dem Nachlass – Erzählungen aus dem Nachlass. Seit Ende Oktober gibt es die Kassette aus dem Wallstein Verlag nun auch im Buchhandel zum Ladenpreis von € 99,00.

Mitglieder unserer Gesellschaft können diese Kassette jetzt zum Sonderpreis von € 75,00 inklusive Versandkosten bestellen und noch vor Weihnachten erhalten. Ein Kontingent für die Mitglieder der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft macht dies möglich.

So einfach geht’s zur Weihnachtsaktion:  bis spätestens 4. Dezember eine Mail an office@christine-lavant.com mit Angabe der Lieferadresse oder ein Anruf unter +43-1- 961 82 82-33. Die Rechnung erhalten Sie noch im Dezember per e-Mail oder per Post an Ihre Mitgliedsadresse.

Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit für ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk!

Dokumente einer ungewöhnlichen Begegnung

Christine Lavant hat bei einem ihrer Wien-Besuche Lotte Tobisch kennengelernt. Die Burgschauspielerin und Grande Dame der Wiener Society, später bekannt geworden als unübertroffene Organisatorin des Wiener Opernballs (1981 – 1996) ist 2019 verstorben. In ihrem Nachlass, der zum Teil der Wien Bibliothek übergeben wurde, finden sich zwei Briefe der Kärntner Dichterin, die von einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählen.

Gegensätzlicher können Frauen nicht sein:

Hier die elegante Lotte Tobisch aus einer großbürgerlichen, adeligen Familie, zu Hause in der Welt des Theaters und in Kontakt mit namhaften Intellektuellen. (u.a. ist ihr Briefwechsel  mit Theodor Adorno in Buchform erschienen).

Und dort die einzigartige, in ihrer Erscheinung dem ärmlichen Milieu ihrer Herkunft tief verbundene und dabei so enigmatische Persönlichkeit Christine Lavant.

Wir haben keine genaue Kenntnis von den Begegnungen der beiden Frauen, wir wissen, dass Lotte Tobisch für Christine Lavant öfters Karten fürs Burgtheater oder die Staatsoperbesorgt hat, vielleicht sogar mit ihr einzelne Vorstellungen besucht hat. Es ist anzunehmen, dass die Dichterin auch bei ihr zu Hause zu Gast war.

Es sind in beiden Fällen Dankesbriefe, einmal für Fotos, die ihr Lotte Tobisch geschickt hat, einmal für eine Karte – diese Grüße haben Christine Lavant  sehr gefreut, sie hat diese Aufmerksamkeiten auch als ein Zeichen von Zuneigung verstanden und hat umgekehrt ohne Scheu ihre Bewunderung für die Wiener Freundin zum Ausdruck gebracht.

Originalbrief – Quelle: Wienbibliothek im Rathaus, Handschriftensammlung, Nachlass Lotte Tobisch, ZPH 1827

„Liebe Lotte Tobisch!

Sie sind ein bezauberndes Geschöpf. Daß ich Sie von Anfang an mochte, werden Sie vermutlich gespürt haben. Es ist nicht leicht, mich aus meiner Dumpfheit und Verlassenheit auch nur etwas zu (erhöhen?), aber Ihre Pfingstkarte vermochte es. Liebe, ich hätte es mir bei Gott nicht vorstellen können, daß ein so bezauberndes Geschöpf auch Einsamkeit überstehen muß.

Wenn einige m. Gedichte Ihnen tatsächlich zusagen, dann wird es mich vielleicht nicht mehr so davor ekeln. Wie gütig und großzügig Sie sind. Fast hätte es mich weinen gemacht.

Seien Sie gesegnet und bedankt dafür

Von Ihrer Christine L.“

Die Transkription folgt der Schreibweise der Autorin.

Diese beiden Briefe sind undatiert und so ist nicht genau zu eruieren, wann diese geschrieben wurden. Auch die Poststempel geben keinen Hinweis, da diese über die Jahre unleserlich geworden sind.

In jedem Fall aber sind sie ein beredtes Zeugnis dafür, wie Christine Lavant mit Ihren Texten, aber auch als Person die engen Grenzen ihrer Kärntner Heimat  hinter sich lassen konnte und überall große Anerkennung fand.

Annemarie Türk

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